Herbst Sale – bis zu 7% sparen! 3% Rabatt – einfach den Code: Herbst26 an der Kasse eingeben. + 4% Extra-Rabatt bei Banküberweisung! Gültig bis 08.11.

Schneller Versand
Deutsches Handwerk
100% Zertifizierte Produkte
Persönlicher Ansprechpartner
Ratenzahlung möglich

09.08.26

Schmelzpunkt von Gold: Feingold, 333, 585 und 750 Gold verständlich erklärt

Reines Gold schmilzt bei exakt 1.064,18 °C. Bei 333er, 585er oder 750er Schmuckgold ist eine einzelne Zahl dagegen meist unseriös: Diese Werkstoffe sind Legierungen und besitzen je nach Rezeptur einen Schmelzbereich. Farbe, Palladiumanteil und weitere Bestandteile können diesen Bereich erheblich verändern.

Die kurze Antwort

Feingold: Der Schmelzpunkt von reinem Gold liegt bei 1.064,18 °C. Dieser Wert gilt für das chemische Element Gold, nicht pauschal für einen Ring mit der Punze 333, 585 oder 750.

Schmuckgold: Eine Legierung wird zwischen Solidus- und Liquidustemperatur allmählich flüssig. Für die praktische Arbeit zählt deshalb das Datenblatt der konkreten Legierung – nicht eine allgemeine Internettabelle.

Bei welcher Temperatur schmilzt Feingold?

Der wissenschaftliche Referenzwert ist eindeutig: Gold mit sehr hoher Reinheit schmilzt bei 1.064,18 °C beziehungsweise 1.337,33 K. Die Royal Society of Chemistry führt diesen Wert für das Element Gold auf. Oberhalb dieser Temperatur ist reines Gold unter Normaldruck flüssig; beim Abkühlen erstarrt es wieder.

Im Schmuckbereich wird sehr reines Gold häufig als 999 oder 999,9 bezeichnet. Die Zahl beschreibt den Goldanteil in Tausendteilen. Sie sagt nichts über die Temperatur eines Brenners, eine geeignete Gießtemperatur oder die Arbeitstemperatur eines Lotes aus. Beim Gießen muss das Metall ausreichend fließfähig sein, ohne unnötig lange überhitzt zu werden. Tiegel, Gussverfahren, Menge, Form und Anlagenparameter spielen dabei ebenfalls eine Rolle.

Feingold ist zudem nicht gleichbedeutend mit 24-karätigem Alltagsschmuck. Reines Gold ist weich und wird für viele belastete Schmuckstücke mit anderen Metallen legiert. Dadurch lassen sich Farbe, Härte, Festigkeit und Verarbeitung beeinflussen – und damit ändert sich auch das Schmelzverhalten.

Warum besitzen Goldlegierungen keinen einzigen Schmelzpunkt?

Ein chemisch reiner Stoff kann einen klar definierten Übergang von fest zu flüssig haben. Eine Schmucklegierung besteht dagegen aus Gold und weiteren Metallen. Beim Erwärmen beginnt sie häufig an der Solidustemperatur teilweise aufzuschmelzen. Vollständig flüssig ist sie erst oberhalb der Liquidustemperatur. Der Bereich dazwischen heißt Schmelzintervall.

Solidus bedeutet: Unterhalb dieser Temperatur ist die Legierung vollständig fest. Liquidus bedeutet: Oberhalb dieser Temperatur ist sie vollständig flüssig. Dazwischen liegen feste und flüssige Gefügebestandteile gleichzeitig vor. Für eine Werkstatt ist diese Unterscheidung wichtiger als die vereinfachte Frage nach „dem“ Schmelzpunkt.

Welche Temperaturen gelten, hängt nicht nur vom Goldanteil ab. Entscheidend ist die gesamte Zusammensetzung: Silber, Kupfer, Palladium, Zink oder weitere Bestandteile verschieben Solidus und Liquidus. Auch zwei Legierungen mit derselben Punze können deshalb unterschiedliche technische Daten besitzen. Der Feingehalt 750 legt nur fest, dass 750 von 1.000 Gewichtsteilen Gold sind. Wie sich die übrigen 250 Teile zusammensetzen, ist damit noch nicht beantwortet.

Vier Metallproben in Feingold, Gelbgold, Rotgold und palladiumfarbenem Weißgold als Farbvergleich
Feingold, Gelbgold, Rotgold und Palladium-Weißgold unterscheiden sich nicht nur optisch. Ihre jeweilige Zusammensetzung beeinflusst auch das Schmelz- und Verarbeitungsverhalten.Bildhinweis: Redaktionelles KI-Beispielbild zur Veranschaulichung – keine Materialprobe oder Aufnahme aus unserer Werkstatt.

Schmelzpunkt von 333, 585 und 750 Gold im Vergleich

Die Zahlen 333, 585 und 750 bezeichnen den Feingehalt, nicht eine festgelegte Legierungsrezeptur. 333er Gold enthält 33,3 Prozent Gold, 585er Gold 58,5 Prozent und 750er Gold 75 Prozent. In Karat entsprechen diese Werte ungefähr 8, 14 und 18 Karat. Wie der World Gold Council erläutert, bilden die übrigen Metalle die gewünschte Farbe und verändern die Gebrauchseigenschaften.

LegierungGoldanteilWas man zum Schmelzpunkt seriös sagen kannTypische Bedeutung im Schmuck
Feingold 999/999,999,9 bis 99,99 %Definierter Schmelzpunkt: 1.064,18 °CSehr hoher Goldanteil, weich; als Ausgangsmaterial und für besondere Anwendungen
333er Gold33,3 %Kein universeller Wert. Die übrigen 66,7 % bestimmen Farbe und Schmelzintervall wesentlich.Relativ niedriger Goldanteil; Gelb- und Rotgoldrezepturen sind möglich
585er Gold58,5 %Kein universeller Wert. Veröffentlichte Daten konkreter Gelbgoldlegierungen zeigen bereits unterschiedliche Solidus- und Liquiduswerte.Verbreitete Schmucklegierung mit vielen Farb- und Verarbeitungseigenschaften
750er Gold75,0 %Kein universeller Wert. Gelbgold, Rotgold und Palladium-Weißgold können deutlich auseinanderliegen.Hoher Goldanteil; 18-karätiges Gelb-, Rot- oder Weißgold

Technische Datenblätter machen die Spannweite greifbar. Eine veröffentlichte 585er Gelbgold-Gusslegierung wird beispielsweise mit Solidus 800 °C und Liquidus 855 °C angegeben; ein anderes 585er Gelbgoldprodukt nennt 820 bis 870 °C. Für ein konkretes 750er Rotgoldprodukt werden 870 bis 890 °C genannt. Diese Zahlen sind Beispiele für genau bezeichnete Rezepturen, keine allgemeine Tabelle für jedes Schmuckstück mit derselben Punze. Das zeigen unter anderem das Datenblatt einer 585er Gelbgold-Gusslegierung, die technischen Daten eines weiteren 585er Gelbgolds sowie das Datenblatt einer 750er Rotgoldlegierung.

Merksatz:

Die Punze beantwortet „Wie viel Gold ist enthalten?“. Das Werkstoffdatenblatt beantwortet „In welchem Bereich schmilzt genau diese Legierung?“. Aus 333, 585 oder 750 allein lässt sich die zweite Frage nicht zuverlässig berechnen.

Gelbgold, Rotgold und Weißgold: Warum die Farbe technisch relevant ist

Gold bleibt in jeder dieser Varianten der wertbestimmende Grundbestandteil. Die Farbe entsteht durch die Auswahl und das Verhältnis der Legierungsmetalle. Gelbgold wird häufig mit Silber und Kupfer aufgebaut. Bei Rotgold und Roségold sorgt ein höherer Kupferanteil für den warmen rötlichen Ton; Silber und weitere Bestandteile können die Nuance verändern. Weißgold enthält Metalle, die den natürlichen Gelbton des Goldes abschwächen – etwa Palladium oder, in anderen Rezepturen, Nickel.

Darum kann ein 750er Rotgold nicht automatisch mit derselben Temperaturführung verarbeitet werden wie ein 750er Palladium-Weißgold. Beide enthalten 75 Prozent Gold, doch die restlichen 25 Prozent erfüllen völlig unterschiedliche metallurgische Aufgaben. Zusammensetzung, Schmelzintervall, Härte, Verformbarkeit und Farbe gehören zusammen.

Auch die Aussage „mehr Gold bedeutet immer einen höheren Schmelzpunkt“ ist zu einfach. Der höhere Goldanteil verschiebt die Eigenschaften, doch einzelne Legierungsbestandteile und ihr Zusammenspiel können den Verlauf stärker beeinflussen als der Vergleich zweier Punzen vermuten lässt. Ohne genaue Legierungsbezeichnung bleibt jede Temperaturangabe eine Orientierung.

Warum Palladium-Weißgold gesondert betrachtet werden muss

Palladium-Weißgold ist kein Schmuckstück aus reinem Palladium. Es ist eine Goldlegierung, in der Palladium als weißfärbender Bestandteil eingesetzt wird. 750er Palladium-Weißgold enthält weiterhin 75 Prozent Gold; Palladium und mögliche weitere Bestandteile bilden den Rest. Die GIA erklärt Weißgold grundsätzlich als Mischung von Gold mit weißen Metallen wie Nickel oder Palladium. Welche Variante vorliegt, sollte konkret angegeben werden.

Palladium besitzt als reines Element einen deutlich höheren Schmelzpunkt als Gold. Entsprechend können palladiumreiche Weißgoldrezepturen höhere Verarbeitungstemperaturen erfordern. Wie groß der Unterschied ausfällt, hängt erneut von der Rezeptur ab: Ein technisches Datenblatt für 750er Weißgold mit 15 Prozent Palladium nennt beispielsweise 825 bis 908 °C. Ein anderes 750er Palladium-Weißgold mit 13 Prozent Palladium und 11,85 Prozent Silber wird mit 1.180 bis 1.235 °C angegeben. Das Cookson-Datenblatt zeigt damit besonders deutlich, warum „750er Gold schmilzt bei X Grad“ keine belastbare Pauschalaussage ist.

Wir behandeln Palladium in diesem Beitrag deshalb nicht als eigenes Schmuckmetall und auch nicht gemeinsam mit Platin. Für unsere Arbeit ist es dort relevant, wo es Bestandteil von Weißgold ist. Platin gehört nicht zu den regulären Werkstoffen der Opal-Schmiede.

Unsere Erfahrung mit Gold, Rotgold, Weißgold und 935er Silber

In mehr als zehn Jahren Arbeit rund um Opale und individuellen Schmuck haben wir gelernt, Materialangaben nicht auf eine einzelne Zahl zu reduzieren. Wir haben in eigenen Versuchen auch selbst Legiergold hergestellt und dabei praktische Erfahrung mit dem Verhalten unterschiedlicher Zusammensetzungen gesammelt. Unsere Einschätzung beruht deshalb nicht allein auf Tabellen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir heute jede verwendete Goldlegierung regelmäßig selbst ansetzen oder dies als eigene Leistung anbieten.

Wir arbeiten mit Gold in unterschiedlichen Feingehalten und Farbrichtungen: Gelbgold, Rotgold beziehungsweise Roségold und palladiumhaltiges Weißgold. Daneben verwenden wir bei Silberschmuck in der Regel 935er Silber. Je nach gewünschter Farbe und späterer Aufgabe braucht es eine passende, nachvollziehbare Rezeptur; die Punze allein beschreibt diese Rezeptur noch nicht.

Bei diesen eigenen Tests wurde der Unterschied zwischen Feingehalt und vollständiger Zusammensetzung greifbar. Zwei Legierungen können denselben Goldanteil besitzen und sich trotzdem anders verhalten, wenn die übrigen Bestandteile anders verteilt sind. Deshalb nennen wir für 333er, 585er oder 750er Gold keine vermeintlich exakte Universaltemperatur.

Platin und Kupfer führen wir nicht als eigenständige Schmuckmetalle in unserem regulären Angebot. Kupfer bleibt dennoch fachlich relevant, weil es als Legierungsbestandteil unter anderem den warmen Farbton von Rotgold mitprägt. Das ist ein wichtiger Unterschied: Ein Schmuckstück aus Rotgold ist kein Kupferschmuck, enthält aber neben Gold weitere Metalle.

Für die konkrete Verarbeitung verlassen wir uns nicht auf eine pauschale Temperatur aus einer allgemeinen Tabelle. Entscheidend sind bekannte Zusammensetzung, Zustand des Materials, vorgesehener Arbeitsschritt und die Daten des jeweiligen Werkstoffs. Bei unbekanntem Altgold ist genau diese Sicherheit oft nicht gegeben.

Wer die Zahlen in einem Ring zuerst einordnen möchte, findet in unserem Ratgeber zu Punzierungen wie 333, 585 und 750 die passende Ergänzung. Den Vergleich von rhodiniertem 935er Silber und Weißgold behandeln wir bewusst in einem eigenen Beitrag, damit die Themen nicht vermischt werden.

Gold wird in einem kleinen Keramiktiegel mit einem Brenner kontrolliert erhitzt
Beim Schmelzen zählt nicht nur eine Temperaturzahl. Legierung, Metallmenge, Tiegel, Wärmeführung und das anschließende Verfahren müssen zusammenpassen.Bildhinweis: Redaktionelles KI-Beispielbild zur Veranschaulichung – keine Aufnahme aus unserer Werkstatt.

Schmelzen ist nicht dasselbe wie Gießen, Glühen oder Löten

Viele vermeintliche Widersprüche in Temperaturtabellen entstehen, weil unterschiedliche Vorgänge miteinander verglichen werden. Beim Schmelzen wird der Grundwerkstoff flüssig. Beim Gießen muss die Schmelze ausreichend fließfähig sein und in eine vorbereitete Form gelangen. Die dafür gewählte Metalltemperatur kann über dem Liquidus liegen.

Beim Glühen soll das Metall dagegen gerade nicht schmelzen. Der Arbeitsschritt dient dazu, das durch Verformen härter gewordene Gefüge wieder bearbeitbarer zu machen. Beim Löten wird ein Zusatzwerkstoff mit niedrigerem Schmelzbereich verwendet, damit die Schmuckteile verbunden werden, ohne dass das eigentliche Werkstück wegschmilzt.

Eine Tabelle für Goldlote ist deshalb keine Schmelzpunkttabelle für Goldschmuck. Ein als „750er Goldlot“ bezeichneter Zusatz kann bewusst früher fließen als die zu verbindende 750er Goldlegierung. Dasselbe gilt für verschiedene Lotstufen: Bei mehreren Lötungen werden Temperaturabstände gezielt genutzt, damit eine ältere Verbindung nicht bei jedem weiteren Arbeitsschritt wieder aufgeht.

Kann man alten Goldschmuck einfach einschmelzen?

Grundsätzlich lässt sich Gold wiederverwenden. „Einfach einschmelzen“ unterschätzt jedoch die praktische Unsicherheit. Eine sichtbare Punze nennt den Feingehalt, aber nicht zwingend die vollständige Zusammensetzung. Lote, frühere Reparaturen, Beschichtungen, Verunreinigungen und miteinander vermischte Legierungen können das Schmelz- und Gießverhalten verändern.

Vor einer Wiederverwendung muss deshalb geklärt werden, was tatsächlich vorliegt und ob das Material für das geplante Schmuckstück geeignet ist. Selbst korrekt gestempeltes 585er Gelbgold kann sich von einer anderen 585er Rezeptur unterscheiden. Werden Späne, Lotreste oder verschiedene Farben zusammengegeben, entsteht eine neue, schwerer vorhersehbare Mischung.

Für ein hochwertiges Unikat kann es sinnvoller sein, mit eindeutig definiertem Material zu arbeiten und Altgold getrennt bewerten oder professionell scheiden zu lassen. Das ist keine pauschale Regel gegen Recycling, sondern eine Qualitätsentscheidung. Wer eine individuelle Schmuckanfertigung plant, sollte vorhandene Stücke deshalb vorab zeigen und nicht selbst mit Brenner oder Schmelzofen experimentieren.

Gold schmelzen und Opale: Warum der Stein vorher geschützt werden muss

Bei Schmuck mit Opalen steht nicht nur das Metall im Mittelpunkt. Opale reagieren empfindlich auf hohe Hitze und schnelle Temperaturwechsel. Die GIA-Pflegeinformation für Opal weist ausdrücklich darauf hin, dass starke Hitze oder abrupte Temperaturänderungen Risse verursachen können.

Ein Schmelz- oder Gießprozess mit Temperaturen von mehreren hundert bis über tausend Grad ist daher keine Umgebung für einen gefassten Opal. Bei Reparaturen, Umarbeitungen oder einer Wiederverwendung des Metalls muss der Stein fachgerecht berücksichtigt und gegebenenfalls vor dem heißen Arbeitsschritt ausgefasst werden. Ob das ohne Risiko möglich ist, hängt von Fassung, Konstruktion, Steinart und Zustand ab.

Gerade bei einem wertvollen Goldring mit Opal wäre es falsch, nur auf den Materialwert des Goldes zu schauen. Der Opal kann der individuellere und empfindlichere Teil des gesamten Schmuckstücks sein.

Häufige Fragen zum Schmelzpunkt von Gold

Bei wie viel Grad schmilzt Gold?

Reines Gold schmilzt bei 1.064,18 °C. Für Schmuckgold gilt dieser Wert nicht automatisch, weil 333er, 585er und 750er Gold Legierungen sind. Hier müssen Solidus und Liquidus der konkreten Rezeptur betrachtet werden.

Welchen Schmelzpunkt hat 585er Gold?

585er Gold hat keinen einzigen allgemeingültigen Schmelzpunkt. Es enthält 58,5 Prozent Gold; die restlichen 41,5 Prozent können je nach Gelb-, Rot- oder Weißgoldrezeptur unterschiedlich zusammengesetzt sein. Veröffentlichte Gelbgold-Datenblätter zeigen bereits verschiedene Schmelzintervalle. Maßgeblich ist das Datenblatt des tatsächlich verwendeten Materials.

Schmilzt 750er Gold bei 1.064 °C?

Nicht zwingend. 1.064,18 °C ist der Schmelzpunkt von reinem Gold. 750er Gold enthält 25 Prozent weitere Metalle und kann bereits darunter oder – etwa bei bestimmten Palladium-Weißgoldlegierungen – in einem deutlich höheren Bereich vollständig flüssig werden.

Warum schmilzt Goldlot früher als der Ring?

Ein Lot wird gezielt so zusammengesetzt, dass es bei einer niedrigeren Temperatur fließt als der Grundwerkstoff. Dadurch können Teile verbunden werden, ohne den Ringkörper selbst aufzuschmelzen. Die Arbeitstemperatur eines Goldlots darf daher nicht als Schmelzpunkt des Rings ausgegeben werden.

Ist Rotgold immer kupferhaltig?

Der rötliche Farbton wird üblicherweise durch einen erhöhten Kupferanteil erzeugt; zusätzlich können Silber und weitere Bestandteile enthalten sein. Die genaue Rezeptur variiert. Die Bezeichnung Rotgold allein verrät weder die vollständige Zusammensetzung noch das exakte Schmelzintervall.

Ist Palladium-Weißgold dasselbe wie Palladium?

Nein. Palladium-Weißgold ist eine Goldlegierung mit Palladium als weißfärbendem Bestandteil. Die Punze 750 bedeutet weiterhin 75 Prozent Gold. Ein Schmuckstück aus Palladium als Hauptmetall wäre ein anderer Werkstoff.

Goldlegierung passend zum Schmuckstück auswählen

Bei einer individuellen Anfertigung stimmen wir Farbe, Feingehalt, Konstruktion und Edelstein aufeinander ab. Entscheidend ist nicht nur die Punze, sondern das gesamte Schmuckstück.

Anfertigungen ansehen Goldringe ansehen Kontakt aufnehmen

Quellen und fachliche Grundlage

Die genannten Temperaturbereiche aus technischen Datenblättern sind Beispiele für konkrete Legierungen und keine universellen Sollwerte. Für die Verarbeitung ist stets die genaue Materialzusammensetzung maßgeblich.

Welche Rolle Feingehalt und Gewicht für den Wert eines Schmuckstücks spielen, zeigt unser Goldpreis-Ratgeber mit historischen Charts und Metallwert-Rechner. Dort finden Sie auch eine Einordnung von Kaufpreis, Wiederverkauf und Anlagerisiken.