Anhänger mit Ammolith aus Gold und Silber
In dieser Kategorie finden Sie unsere Anhänger, die mit einem Ammolith besetzt sind – Schauen Sie sich gerne in Ruhe um.
In dieser Kategorie finden Sie unsere handgefertigten Anhänger, die mit einem echten Ammolith besetzt sind. Ammolith ist einer der seltensten organischen Edelsteine der Welt – ein schillerndes Fossil, das Millionen Jahre alt ist und dennoch in den lebendigsten Farben erstrahlt. Jeder unserer Ammolith-Anhänger wird in unserer hauseigenen Schmiede in Deutschland mit höchster Sorgfalt und Präzision aus massivem Gold oder Silber gefertigt. Das Ergebnis: Außergewöhnliche Schmuckstücke, die ein Stück Erdgeschichte mit moderner Handwerkskunst vereinen. Schauen Sie sich gerne in Ruhe um – und sollten Sie nicht das Richtige finden, fertigen wir Ihren persönlichen Wunschanhänger ganz nach Ihren Vorstellungen an.
Was ist Ammolith und warum ist er so selten?
Ammolith gehört gemeinsam mit Bernstein und Perlen zu den sogenannten biogenen Edelsteinen – Schmucksteinen, die ihren Ursprung in lebenden Organismen haben. Er besteht aus den fossilisierten Schalen urzeitlicher Ammoniten, jener spiralförmigen Meerestiere, die vor rund 65 bis 75 Millionen Jahren in den warmen Gewässern des Western Interior Seaway lebten – eines riesigen subtropischen Binnenmeeres, das sich einst quer durch Nordamerika erstreckte. Als dieses Meer durch die Auffaltung der Rocky Mountains verschwand, sanken die Ammonitenschalen auf den Meeresboden und wurden über Jahrmillionen unter Schichten von Bentonit-Ton begraben. Durch enormen Druck und mineralische Prozesse verwandelte sich das Perlmutt der Schalen in Aragonit – und genau diese hauchdünnen Aragonitplättchen erzeugen heute das atemberaubende, opaleszierende Farbenspiel, für das der Ammolith so berühmt ist.
Was den Ammolith so außergewöhnlich selten macht: Er wird nahezu ausschließlich in der Bearpaw-Formation in der kanadischen Provinz Alberta gefunden, an den östlichen Hängen der Rocky Mountains. Nur etwa fünf Prozent des dort abgebauten Materials sind überhaupt für die Verarbeitung zu Schmucksteinen geeignet. Die Exploration und der Handel mit Ammolith werden von der kanadischen Regierung streng überwacht – nur staatlich registriertes Material darf das Land verlassen. Im Jahr 2004 wurde der Ammolith zum offiziellen Edelstein der Provinz Alberta ernannt. Er gilt als der seltenste organische Schmuckstein der Welt, und Experten schätzen, dass die bekannten Vorkommen in absehbarer Zukunft erschöpft sein könnten. Ein Ammolith-Anhänger ist damit nicht nur ein außergewöhnliches Schmuckstück, sondern auch ein Stück Erdgeschichte, das es in dieser Form bald nicht mehr geben wird.
Das Farbenspiel des Ammoliths – Ein 75 Millionen Jahre altes Feuerwerk
Das Farbenspiel des Ammoliths ist mit kaum einem anderen Edelstein vergleichbar – selbst erfahrene Gemmologen beschreiben es als einem edlen Opal ebenbürtig. Je nach Blickwinkel und Lichteinfall erstrahlt der Ammolith in leuchtenden Rot-, Orange-, Gold-, Grün-, Blau- und Violetttönen. Dieses Schillern – auch Opaleszenz oder Irideszenz genannt – entsteht durch die Interferenz des Lichts an den übereinander gestapelten, hauchdünnen Aragonitplättchen im Inneren des Steins. Die Dicke dieser Schichten bestimmt, welche Farben sichtbar werden: Dickere Schichten erzeugen warme Rot- und Grüntöne, dünnere Schichten kühle Blau- und Violetttöne.
Ein hochwertiger Ammolith zeigt mehrere Farben gleichzeitig – im Idealfall das gesamte Farbspektrum, weshalb er im chinesischen Feng Shui als „Siebenfarbiger Wohlstandsstein" verehrt wird. Die Farbmuster sind dabei ebenso vielfältig wie faszinierend: Von der sogenannten Drachenhaut – einem mosaikartigen Muster aus verheilten Brüchen, das an die Schuppen eines mythischen Wesens erinnert – über das Kirchenfenster-Muster mit seinen geometrischen Farbfeldern bis hin zum seltenen Blatt-Ammolith, bei dem die Farben ungebrochen und fließend ineinander übergehen. Jeder Ammolith ist in seinem Muster und seiner Farbverteilung absolut einmalig – ein wahres Unikat, das die Natur in 75 Millionen Jahren Erdgeschichte geschaffen hat.
Die Geschichte des Ammoliths – Vom Büffelstein zum Edelstein
Lange bevor der Ammolith die internationale Edelsteinwelt eroberte, war er den Ureinwohnern Kanadas bekannt. Die Blackfoot First Nation – die indigenen Völker der Region um die heutige Provinz Alberta – kennen den Ammolith seit Jahrhunderten unter dem Namen Iniskim, was in ihrer Sprache „Büffelstein" bedeutet. Der Legende nach sollen Ammolithe als Talismane bei der Büffeljagd getragen worden sein und dem Träger Glück, Schutz und Erfolg bei der Jagd gebracht haben. Diese tiefe kulturelle Verbindung verleiht dem Ammolith eine spirituelle Dimension, die weit über seinen materiellen Wert hinausgeht.
Die wissenschaftliche Erstbeschreibung des kanadischen Ammoliths stammt aus dem Jahr 1908 durch den Geologen D.B. Dowling. In der Edelsteinwelt blieb der Stein jedoch bis in die 1960er Jahre weitgehend unbekannt, als Amateur-Edelsteinschleifer ihre Ammolit-Kreationen erstmals auf einer kleinen Ausstellung in Alberta präsentierten. Die Juweliergeschäftsbesitzer Marcel Charbonneau und Mike Berisoff aus Calgary prägten 1967 den Handelsnamen „Ammolith" und stellten den ersten kommerziellen Ammolith-Schmuck her. 1981 begann mit dem Bergbauunternehmen Korite International der kommerzielle Abbau in größerem Maßstab. Im selben Jahr erkannte die CIBJO (Confédération Internationale de la Bijouterie, Joaillerie, Orfèvrerie) den Ammolith offiziell als Edelstein an – eine Auszeichnung, die seine Qualität und Seltenheit international bestätigte.
So entsteht ein Ammolith-Anhänger in unserer Werkstatt
Die Verarbeitung von Ammolith zu einem hochwertigen Schmuckanhänger ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben in der Schmuckherstellung. Der Grund: Ammolith hat eine Mohshärte von nur 3,5 bis 4,5 – er ist damit deutlich weicher und empfindlicher als die meisten anderen Edelsteine. Die schillernde Ammolithschicht selbst ist häufig nur 0,5 bis 0,8 mm dünn und sitzt auf einer Matrix aus Kalkmergel oder Kalkstein. Diese Kombination aus Weichheit und dünner Farbschicht erfordert bei jedem einzelnen Arbeitsschritt höchste Vorsicht und Erfahrung.
Am Anfang steht die sorgfältige Auswahl des Ammoliths. Unser Schmuckkünstler begutachtet jeden Stein einzeln und prüft die Intensität des Farbenspiels, die Verteilung der Farben über die Steinfläche, die Stabilität der Ammolithschicht und die natürliche Form des Materials. Denn beim Ammolith gibt die Natur die Form vor – der Stein wird in der Regel als frei geformter Cabochon geschliffen, der die natürliche Kontur des Fossils aufgreift. Ein erzwungener geometrischer Schliff würde kostbares Farbmaterial opfern und die Authentizität des Steins beeinträchtigen.
Bei besonders empfindlichen Ammolithen setzen wir auf die Technik der Stabilisierung: Der Ammolith wird dabei auf der Rückseite mit seinem Muttergestein verklebt (sogenannte Dublette) oder zusätzlich mit einer transparenten Schutzkappe aus Spinell oder synthetischem Material versehen (Triplette). Diese Stabilisierung macht den Stein widerstandsfähiger gegen mechanische Einflüsse und schützt die empfindliche Farbschicht – ohne das Farbenspiel zu beeinträchtigen. Dickere, stabile Ammolithe können hingegen auch als reine Natursteine ohne zusätzliche Stabilisierung verarbeitet werden – ein Zeichen höchster Qualität.
Die eigentliche Fassarbeit erfordert ebenfalls besondere Sorgfalt. Aufgrund seiner Empfindlichkeit darf beim Fassen des Ammoliths keinerlei Wärme auf den Stein einwirken – jeder Lötvorgang muss daher vor dem Einsetzen des Steins abgeschlossen sein. Unsere Schmuckkünstler passen die Fassung millimetergenau an die individuelle Form des Ammoliths an und setzen den Stein behutsam von Hand ein. Nach dem Fassen folgen die finalen Arbeitsschritte: Schleifen, Polieren und eine abschließende Qualitätskontrolle, bei der jeder Anhänger nochmals auf Sitz, Optik und Verarbeitung geprüft wird.
Fassarten für Ammolith-Anhänger – Schutz und Ästhetik vereinen
Die Wahl der richtigen Fassung ist beim Ammolith noch wichtiger als bei anderen Edelsteinen, da der Stein besonders schutzbedürftig ist. Wikipedia empfiehlt ausdrücklich, Ammolith idealerweise nur in Anhängern, Ohrringen und Broschen zu verwenden – Schmuckarten also, die weniger mechanischer Beanspruchung ausgesetzt sind als beispielsweise Ringe.
Zargenfassung (Bezel Setting): Die Zargenfassung ist die ideale Fassart für Ammolith-Anhänger. Ein durchgehender Metallrand umschließt den Stein an allen Seiten und schützt die empfindlichen Kanten zuverlässig vor Stößen und Kratzern. Gleichzeitig wird die Oberseite des Ammoliths vollständig freigelegt, sodass sein gesamtes Farbenspiel ungehindert sichtbar bleibt. Wir verwenden die Zargenfassung für den Großteil unserer Ammolith-Anhänger und empfehlen sie besonders für Stücke, die im Alltag getragen werden sollen.
Rahmenfassung und skulpturale Fassungen: Für besonders kreative Designs arbeiten wir mit Rahmenfassungen, bei denen der Ammolith in eine skulpturale Metallstruktur eingebettet wird. Diese Fassart verleiht dem Anhänger einen künstlerischen Charakter und lässt den Stein als natürliches Kunstwerk erstrahlen – perfekt für Statement-Stücke und besondere Anlässe.
Klappenfassung mit Schutzkappe: Für besonders wertvolle oder empfindliche Ammolithe bieten wir auch Fassungen mit einer transparenten Schutzkappe an, die den Stein vor Oberflächenkratzern und Umwelteinflüssen bewahrt, ohne sein Farbenspiel zu beeinträchtigen. Diese Option empfehlen wir für Sammlerstücke und hochwertige Exemplare mit besonders intensivem Farbenspiel.
Welche Fassart für Ihren Ammolith die richtige ist, beraten wir Sie gerne individuell. Weitere Informationen zu verschiedenen Fassarten und Techniken in der Schmuckherstellung finden Sie in unserem Blog.
Edelmetall-Legierungen für Ammolith-Anhänger
Der Ammolith ist ein Stein, der mit nahezu jedem Edelmetall harmoniert – das warme Schillern seiner Farben passt sowohl zu kühlem Silber als auch zu warmem Gold. Traditionell wird hochwertiger Ammolith häufig in Gold gefasst und mit Diamanten als Akzentsteine kombiniert – eine klassische Kombination, die den fossilen Charakter des Steins mit zeitloser Eleganz verbindet.
935er und 925er Silber: Silber ist eine hervorragende Wahl für Ammolith-Anhänger. Das kühle, helle Leuchten des Silbers bildet einen eleganten Rahmen für das vielfarbige Schillern des Ammoliths und lässt insbesondere die kühlen Blau- und Grüntöne des Steins besonders intensiv hervortreten. Unser bevorzugtes 935er Silber bietet mit seinem höheren Feinsilberanteil einen besonders intensiven Glanz. Da Ammolith im Verhältnis zu anderen Edelsteinen relativ erschwinglich ist, eignet sich die Kombination mit Silber hervorragend für den Einstieg in die faszinierende Welt des Ammolith-Schmucks. Erfahren Sie mehr darüber, warum Kupfer ein unverzichtbarer Bestandteil in der Schmuckherstellung mit Silber ist.
585er Gelbgold (14 Karat): Gelbgold ist die klassische Fassung für hochwertigen Ammolith-Schmuck. Das warme Goldleuchten harmoniert wunderschön mit den warmen Rot-, Orange- und Goldtönen des Ammoliths und erzeugt ein luxuriöses, stimmiges Gesamtbild. 14 Karat Gold bietet die ideale Balance aus Goldgehalt, Härte und Alltagstauglichkeit.
750er Gelbgold (18 Karat): Für Ammolith-Anhänger der höchsten Qualitätsstufe – insbesondere für Sammlerstücke und besondere Anlässe – empfehlen wir 750er Gold. Der höhere Goldanteil verleiht dem Anhänger eine besonders edle Ausstrahlung, die dem seltenen Charakter des Ammoliths gerecht wird.
Weißgold: Weißgold bildet einen spannenden Kontrast zum warmen Farbenspiel des Ammoliths und lässt insbesondere die blauen und grünen Farbtöne des Steins intensiv hervortreten. Eine moderne, zeitgemäße Wahl für alle, die das Besondere suchen.
Mehr über die Bedeutung von Punzierungen und Feingehaltsangaben erfahren Sie in unserem Blog.
Akzentsteine für Ammolith-Anhänger – Diamanten, Saphire und mehr
Die Kombination von Ammolith mit sorgfältig ausgewählten Akzentsteinen ist eine bewährte Tradition in der hochwertigen Ammolith-Schmuckherstellung. Bereits die ersten kommerziellen Ammolith-Schmuckstücke wurden häufig mit kleinen Diamanten als Akzentsteine kombiniert – und das aus gutem Grund: Die farblose Brillanz der Diamanten ergänzt das vielfarbige Schillern des Ammoliths perfekt, ohne mit ihm zu konkurrieren. Kleine Brillanten entlang der Fassung oder als einzelne Akzentsteine in der Öse verleihen dem Anhänger einen luxuriösen Touch und rahmen das fossile Farbenspiel elegant ein.
Auch farbige Akzentsteine können wunderschöne Ergänzungen sein: Blaue Saphire greifen die kühlen Blautöne vieler Ammolithe auf und intensivieren sie. Smaragde harmonieren wunderbar mit den grünen Farbanteilen. Rubine setzen feurige Akzente, die die warmen Rot- und Orangetöne des Ammoliths aufgreifen. Und Tansanite bilden mit ihrem tiefen Blau-Violett einen faszinierenden Kontrast zum vielfarbigen Schillern des Fossils. In unserer Schmuckherstellung besprechen wir gemeinsam mit Ihnen, welche Akzentsteine Ihren Ammolith-Anhänger perfekt ergänzen.
Die Qualitätsstufen beim Ammolith – Worauf es ankommt
Die Qualität von Ammolith wird über ein Buchstabensystem bewertet, das von AA (höchste Qualität) über A+ und A bis A- (niedrigste Qualität) reicht. Die wichtigsten Kriterien für die Bewertung sind:
Anzahl der Farben: Je mehr verschiedene Farben ein Ammolith zeigt, desto wertvoller ist er. Die höchste Qualitätsstufe wird von Steinen erreicht, die das gesamte Farbspektrum zeigen – Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett gleichzeitig. Steine, die nur ein oder zwei Farben zeigen, sind entsprechend weniger wertvoll.
Intensität und Brillanz: Ein erstklassiger Ammolith leuchtet in kräftigen, satten Farben, die auch bei schwachem Licht sichtbar sind. Matte oder stumpfe Farben deuten auf eine geringere Qualität hin. Besonders im Sonnenlicht entfaltet ein hochwertiger Ammolith sein volles, atemberaubendes Farbenspiel.
Rotationsumfang: Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist der sogenannte Rotationsumfang – also aus wie vielen Blickwinkeln das Farbenspiel sichtbar ist. Die besten Ammolithe zeigen ihr Schillern aus nahezu jedem Betrachtungswinkel, während geringwertigere Steine nur aus bestimmten Winkeln Farbe zeigen.
Muster: Das natürliche Muster beeinflusst sowohl die Ästhetik als auch den Wert. Der seltene Blatt-Ammolith mit ungebrochenen, fließenden Farbverläufen gilt als besonders wertvoll. Drachenhaut-Muster und Kirchenfenster-Muster sind ebenfalls sehr beliebt und zeichnen sich durch ihre einzigartige Struktur aus.
Wir bei der Opal-Schmiede wählen für unsere Anhänger bevorzugt Ammolithe der oberen Qualitätsstufen aus – Steine mit lebendigem Multicolor-Farbenspiel, hoher Brillanz und interessanten natürlichen Mustern.
Ammolith-Anhänger kombinieren – Styling-Tipps
Ein Ammolith-Anhänger ist aufgrund seines vielfarbigen Farbenspiels eines der vielseitigsten Schmuckstücke überhaupt – er harmoniert mit nahezu jeder Garderobe und jedem Farbschema. Besonders wirkungsvoll kommt der Ammolith auf einfarbigen, dunklen Stoffen zur Geltung: Schwarz, Dunkelblau, Bordeaux oder Dunkelgrün bilden den perfekten Hintergrund, vor dem das Farbenspiel des Fossils regelrecht explodiert. Aber auch zu erdigen Naturtönen wie Camel, Olivgrün oder Terracotta passt der Ammolith hervorragend – die warmen Rot- und Goldtöne des Steins greifen diese Farbfamilie harmonisch auf.
In Kombination mit anderen Schmuckstücken empfiehlt es sich, den Ammolith-Anhänger als zentrales Statement-Piece zu tragen und die übrigen Accessoires eher schlicht zu halten. Dezente Ohrringe, ein schlichter Silberring oder Goldring runden das Gesamtbild harmonisch ab. Wer mutig kombinieren möchte, kann den Ammolith mit einem Opal-Anhänger oder Labradorit-Anhänger layern – das Zusammenspiel verschiedener Farbspieleffekte ist ein Fest für das Auge.
Ammolith-Anhänger pflegen – Tipps für langanhaltende Schönheit
Ammolith ist mit einer Mohshärte von 3,5 bis 4,5 ein vergleichsweise empfindlicher Edelstein, der eine sorgfältige Pflege verdient. Die wichtigste Regel: Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit Chemikalien, Säuren, Laugen, Parfüm, Haarspray und Reinigungsmitteln. Auch Ultraschallreiniger sind tabu – sie können den Stein beschädigen oder sogar zerstören.
Zur Reinigung genügt ein weiches, leicht angefeuchtetes Mikrofasertuch und gegebenenfalls etwas lauwarmes Wasser mit einer milden Seife. Trocknen Sie den Anhänger anschließend vorsichtig mit einem weichen Tuch ab. Bewahren Sie Ihren Ammolith-Anhänger immer separat in einem weichen Schmuckbeutel oder einer gepolsterten Schmuckbox auf – niemals zusammen mit härteren Materialien oder anderen Schmuckstücken, die Kratzer verursachen könnten. Legen Sie den Anhänger vor dem Duschen, Schwimmen, Sport und bei der Hausarbeit ab.
Bei richtiger Pflege wird Ihr Ammolith-Anhänger Sie ein Leben lang mit seinem faszinierenden Farbenspiel begeistern. Sollte Ihr Anhänger nach Jahren eine professionelle Auffrischung benötigen, können Sie ihn jederzeit zu uns einsenden – wir reinigen und polieren Ihr Schmuckstück gerne wieder auf Hochglanz. Weitere hilfreiche Tipps zur Schmuck- und Edelsteinpflege finden Sie in unserem Blog.
Der Ammolith als Heilstein und Feng-Shui-Stein
Dem Ammolith werden in der Esoterik und Heilsteinkunde vielfältige positive Eigenschaften zugeschrieben. Er gilt als Stein der spirituellen Transformation und soll das Bewusstsein erweitern, die Intuition stärken und negative Energien abwehren. Viele Menschen berichten, dass der Ammolith eine beruhigende Wirkung hat und bei Schlafstörungen helfen kann – ein Grund, warum er gerne als Anhänger nah am Körper getragen wird.
Besondere Bedeutung hat der Ammolith im chinesischen Feng Shui. Aufgrund seines vielfarbigen Schillerns wird er dort als „Siebenfarbiger Wohlstandsstein" verehrt und soll positive Energien (Chi) anziehen, den Energiefluss harmonisieren und Wohlstand, Gesundheit und Vitalität fördern. Im Feng Shui repräsentieren die verschiedenen Farben des Ammoliths die fünf Elemente: Feuer (Rot/Orange), Erde (Gelb), Metall (Weiß), Wasser (Blau/Schwarz) und Holz (Grün). Ein Ammolith, der alle diese Farben zeigt, gilt als besonders kraftvoll und wertvoll.
Die Blackfoot-Ureinwohner verehrten den Ammolith als Iniskim – einen Glücks- und Schutzstein, der bei der Jagd Erfolg bringen sollte. Diese traditionellen Zuschreibungen basieren auf kulturellen Überlieferungen und ersetzen selbstverständlich keine medizinische Beratung.
Ammolith vs. Opal – Zwei Farbspiel-Wunder im Vergleich
Ammolith und Opal werden häufig miteinander verglichen, da beide Edelsteine ein beeindruckendes, schillerndes Farbenspiel zeigen. Tatsächlich beschreiben Fachleute die Qualität eines guten Ammoliths gerne als „einem edlen Opal ebenbürtig". Dennoch gibt es fundamentale Unterschiede: Der Opal ist ein amorphes Siliziumdioxid, dessen Farbenspiel durch die Beugung von Licht an regelmäßig angeordneten Siliziumdioxid-Kügelchen entsteht. Der Ammolith hingegen besteht aus Aragonit, und sein Schillern wird durch die Lichtinterferenz an übereinander gestapelten, hauchdünnen Plättchen erzeugt – ein grundlegend anderer physikalischer Mechanismus.
Auch in ihrer Entstehungsgeschichte unterscheiden sich die beiden Steine grundlegend: Der Opal entsteht durch Ablagerung von Kieselsäure in Hohlräumen, der Ammolith aus den fossilisierten Schalen urzeitlicher Meerestiere. Während Opale an verschiedenen Orten weltweit gefunden werden – in Australien, Äthiopien und Mexiko – kommt der Ammolith nahezu ausschließlich aus einer einzigen Region in Kanada. In unserem Shop finden Sie sowohl Anhänger mit Opal als auch Anhänger mit Ammolith – zwei ganz verschiedene Wege der Natur, Licht in ein magisches Farbenspiel zu verwandeln.
Ihr Wunsch-Anhänger – Individuelle Anfertigung auf Bestellung
Keinen passenden Ammolith-Anhänger in unserem Sortiment gefunden? Kein Problem! Als Schmuckmanufaktur mit eigener Werkstatt fertigen wir Ihren Wunschanhänger ganz nach Ihren individuellen Vorstellungen an.
Option 1 – Ammolith aus unserem Sortiment: Wählen Sie einen Ammolith aus unserer Edelstein-Kategorie und lassen Sie ihn in einen Anhänger Ihrer Wahl fassen. Sie bestimmen das Edelmetall, die Legierung, die Fassart, das Design und eventuelle Akzentsteine.
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Warum bei der Opal-Schmiede kaufen?
Eigene Schmuckherstellung in Deutschland: Unsere Anhänger werden in unserer hauseigenen Werkstatt gefertigt – echte Handarbeit, Made in Germany. Keine Massenware, keine anonymen Zulieferketten.
Massive Qualität: Ausschließlich massive Edelmetalle – kein Hohlguss, keine Vergoldungen, keine Beschichtungen. Massives Gold und massives Silber, durch und durch.
Echte, unbehandelte Edelsteine: Alle unsere Ammolithe sind natürlich. Wir verkaufen keine synthetischen Steine und keine Imitationen.
Lichtbild-Zertifikat: Jeder Anhänger wird mit einem ausführlichen Lichtbild-Zertifikat ausgeliefert, das alle relevanten Details dokumentiert.
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Häufig gestellte Fragen zu Ammolith-Anhängern
Was ist ein Ammolith genau?
Ammolith ist ein seltener organischer Edelstein, der aus den fossilisierten Schalen urzeitlicher Ammoniten besteht. Diese Meerestiere lebten vor etwa 65 bis 75 Millionen Jahren. Das schillernde Farbenspiel entsteht durch die Lichtinterferenz an hauchdünnen Aragonitplättchen. Ammolith wird nahezu ausschließlich in Alberta, Kanada, gefunden und gilt als der seltenste organische Schmuckstein der Welt.
Aus welchen Materialien werden eure Ammolith-Anhänger gefertigt?
Aus massivem 935er Silber, 925er Sterling Silber, 585er Gelbgold (14 Karat), 750er Gelbgold (18 Karat) oder Weißgold. Ausschließlich massive Edelmetalle – keine Vergoldungen, keine Beschichtungen.
Ist Ammolith empfindlich?
Ja, mit einer Mohshärte von 3,5 bis 4,5 ist er empfindlicher als die meisten Edelsteine. Deshalb eignet er sich besonders als Anhänger oder Ohrring. Bei richtiger Pflege hält er jedoch ein Leben lang.
Kann ich einen individuellen Ammolith-Anhänger anfertigen lassen?
Selbstverständlich! Kontaktieren Sie uns und wir fertigen Ihren Wunschanhänger ganz nach Ihren Vorstellungen – mit dem Stein, Material und den Akzentsteinen Ihrer Wahl.
Kann man Ammolith mit Diamanten kombinieren?
Ja, Diamanten sind die klassischen Akzentsteine für Ammolith-Schmuck. Auch Saphire, Smaragde, Rubine und Tansanite eignen sich hervorragend als Begleitsteine.
Was ist der Unterschied zwischen Ammolith und Ammonit?
Ein Ammonit ist das vollständige Fossil. Ammolith bezeichnet speziell die schillernde Farbschicht der fossilisierten Schale, die zu Edelstein-Qualität verarbeitet werden kann. Nicht jeder Ammonit enthält Ammolith.
Wie pflege ich meinen Ammolith-Anhänger?
Mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch reinigen. Kein Ultraschall, keine Chemikalien, kein Parfüm, kein Chlorwasser. Separat aufbewahren, vor dem Duschen und Sport ablegen. Mehr dazu in unserem Pflege-Ratgeber.
Verliert ein Ammolith seine Farben?
Bei richtiger Pflege nicht. Das Farbenspiel ist ein physikalischer Struktureffekt und kein aufgetragener Farbstoff. Vermeiden Sie jedoch dauerhafte direkte Sonneneinstrahlung und extreme Temperaturschwankungen.
Was ist eine Dublette oder Triplette?
Die Ammolithschicht ist oft nur 0,5 bis 0,8 mm dünn. Bei einer Dublette wird sie auf ein Trägermaterial geklebt, bei einer Triplette zusätzlich mit einer Schutzkappe versehen. Dickere Ammolithe können auch als reine Natursteine verarbeitet werden.
Welche Fassung ist am besten?
Die Zargenfassung schützt den empfindlichen Stein rundum und zeigt sein Farbenspiel von oben vollständig. Mehr zu Fassarten in unserem Blog.
Ist Ammolith ein gutes Geschenk?
Absolut – als eines der seltensten Naturmaterialien der Welt, 75 Millionen Jahre alt, trägt jeder Ammolith eine einzigartige Geschichte. Im Feng Shui gilt er als Glücks- und Wohlstandsstein.
Erhalte ich ein Zertifikat?
Ja, jedes Schmuckstück wird mit einem Lichtbild-Zertifikat ausgeliefert, das alle Details zu Material und Edelstein dokumentiert.